Mit Weiterbildung Chancen im Job erhöhen
Der berufliche Aufstieg wirkt im Fernsehen manchmal sehr einfach, erfordert im wirklichen Leben aber vor allem eines: Engagement. Für viele Menschen ist es aber schwer, seinem Arbeitgeber dieses Engagement unmittelbar zu zeigen, beispielsweise, weil sie ohnehin sehr selbstgesteuert arbeiten oder weil der Chef nicht immer so genau hinguckt. Der Schlüssel sind hier Weiterbildungen, die fast immer mit einem Zeugnis oder einem Zertifikat abschließen und – falls der eine Arbeitgeber sie nicht wahrnimmt – beim nächsten Arbeitgeber der Schlüssel sein können.
Was für Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung gibt es?
Grundsätzlich gilt natürlich, dass sich die Möglichkeiten und Empfehlungen von Branche zu Branche massiv unterscheiden. Eine gute Anlaufstelle bieten Interessensgemeinschaften und Gewerkschaften, die häufig selbst Weiterbildungen anbieten (für Mitglieder meist kostenlos) oder zumindest über beruflich sinnvolle Weiterbildungen beraten können. Dabei gibt es zwei Arten von Weiterbildungen, die unterschieden werden müssen. Erstens diejenigen, die absolut notwendig sind, um im Berufsfeld überhaupt noch mitreden zu können: Beispielsweise Einführungen in neue EDV-Systeme oder Arbeitstechniken. Zweitens diejenigen, die Karrierechancen erhöhen, also etwa die Arbeit mit bestimmten EDV-Systemen in bestimmten Zusammenhängen, die beruflich nicht erwartet wird, den so Weitergebildeten aber zum Experten macht. Anbieter wie date up bieten hier maßgeschneidete Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen.
Wer bietet Weiterbildungsmaßnahmen an?
Neben den Interessensgemeinschaften und Gewerkschaften bieten viele Unternehmen selbst Weiterbildungen an, worüber meist der Betriebsrat oder spezielle Anlaufstellen beispielsweise in der Personalabteilung informieren können. Im Bereich der EDV und anderer maschinengebundener Technologien gibt es häufig Weiterbildungen der Hersteller, die nicht zuletzt auch deshalb häufig kostengünstig sind, weil die Hersteller ihr eigenes System bekannter machen. Zuletzt gibt es mittlerweile in zahlreichen Branchen Weiterbildungen durch Hochschulen. Diese sind häufig als duales Studium oder als Fernstudium konzipiert, sodass das Studium neben dem eigentlichen Beruf absolviert werden kann. Besonders wichtig hierbei ist, dass für ein Fernstudium oder ein duales Studium nicht immer das Abitur nötig ist, wenn entsprechende Praxiserfahrung nachgewiesen werden kann. Am Ende steht dann ein praxisorientierter Hochschulabschluss, der die eigene Qualifikation entweder zu einem vorhandenen Hochschulabschluss oder auf eine Berufsausbildung aufbauend optimiert und so die Chancen im Beruf erhöht.
Bild: Supar Perfundo – Fotolia.com